Sommertour 2014

4 Wochen und 8.000 Km durch Südosteuropa

Wir sind wieder da. Rückblick

Wir sind weit gefahren und haben vieles gesehen. Deutschland - Österreich - Ungarn - Rumänien - Bulgarien - Türkei - Griechenland - Albanien - Makedonien - Montenegro - Bosnien&Herzegowina - Kroatien - Slowenien - Italien. 14 Länder die stellvertretend für die Vielfalt Europas sind. [Mehr]

28. Juli Halb zu Hause

Gleich geht es von Venedig nach Buching im Allgäu. Irgendwie fühle ich mich auf dieser Strecke schon fast zu Hause, und kann gar nicht zählen, wie oft ich schon über die Berge an den Gardasee oder auch bis Venedig gefahren bin. Ich merke richtig, wie ich mich freue heute abend wieder zu Hause zu sein. Wenn einmal die Rückfahrt begonnen hat, fehlt mir irgendwie die Muße die Fahrt zu genießen. Eigentlich verrückt, denn oft fahre ich die gleichen Strecken nur so zum Vergnügen. [Mehr]

27. Juli Heute stehen drei Länder auf dem Programm

Kroatien, Slowenien und Italien. Von Sibenik eine ganz gut weite Tour. Fast 600 Km Landstraße. Mal sehen, ob ich das schaffe.

Als ich morgens aufwache, scheint noch die Sonne. In den Bergen haben sich allerdings schon riesige schwarze Wolken zusammengezogen. Zusammen mit der Wettervorhersage wird mir klar, das wir so schnell wie möglich aufbrechen müssen. Und so wecke ich Bernhard und wir beginnen zu packen. Nach 15 Minuten sind wir startbereit, aber auch die Wolken haben sich beeilt. [Mehr]

25. Juli Über Shkoder nach Dubrovnik

Heute haben wir geplant bis Dubrovnik zu fahren. Sind ca. 300 Km, die kein Problem sein sollten, zumal wir früh aufgestanden sind. Aber nach den ersten Kilometern ahnen wir aber schon, dass wir bis Shkoder tausende von Kurven fahren müssen. [Mehr]

24. Juli Der Ohridsee und Traumstrecken für Motorradfahrer

Ich ahne schon, dass das ein langer Tag werden wird. Immerhin müssen wir heute noch richtig weit fahren, wenn wir unseren Zeitplan einhalten und am Sonntag den 27. Juli wieder in Bonn ankommen wollen. Gerade mal 4 Tage stehen uns für gut 2.000 Km zur Verfügung und Albanien und die kroatische Küstenstraße sind nicht gerade für hohe Geschwindigkeiten bekannt. [Mehr]

23. Juli Albanien, der zweite Anlauf

Am nächsten Morgen haben wir Zeit, da die Reparatur doch einigermaßen aufwändig ist. Wir nutzen die Zwangspause zu einem kleinen Spaziergang durch Kastoria. Gegen Mittag geht es weiter nach Albanien. ... [Mehr]

22. Juli Auf nach Albanien

Heute wollen wir möglichst schnell nach Albanien kommen. Daher wählen wir zunächst einmal die Autobahn um Thessaloniki herum. Danach geht es auf die Landstraße nach Florina. Leider kommt schon morgens um 10 Uhr das erste Gewitter auf und wir müssen Regenzeug anziehen. [Mehr]

21. Juli Ruhetag in Thessaloniki

Ankunft in Thessaloniki. Auch wenn die Stadt selbst mit 325.000 Einwohnern gar nicht einmal so groß ist, ist das gesamte Gebiet mit über einer Million Menschen doch extrem dicht besiedelt. Man sieht es schon vom Schiff aus: Haus reiht sich an Haus soweit das Auge reicht. [Mehr]

20. Juli Ein steinerner Wald

Es weht noch eine kühle Brise, als ich aus unserem Zimmer ein paar Photos mache. Mitten auf dem Land vor uns die schönsten Schotterwege. Leider haben wir zu wenig Zeit um diese zu erkunden. Der versteinerte Wald (petrified forest) im Westen der Insel war mir schon bei der Reisevorbereitung aufgefallen und wir wollten ihn unbedingt besuchen, weil wir schon von seinem Pendant auf Sardinien fasziniert waren. [Mehr]

19. Juli Eine gemütliche Fahrt entlang der Nordostküste von Lesbos

Lesbos ist eine wunderschöne Insel und wir haben keinen Zeitdruck. Das Schiff nach Thessaloniki wird erst morgen abend ablegen und so können wir in aller Ruhe die Insel erkunden.

Zunächst einmal machen wir einen Rundgang durch Mytillini. Bemerkenswert die Kirche, die eine der Sehenswürdigkeiten der Insel darstellt. [Mehr]

18. Juli Auf dem Weg nach Lesbos

Das Motorrad ist wieder gepackt, es geht weiter Richtung Lesbos. Schon nach wenigen Kilometern sehen wir riesige Ruinen am Straßenrand und schauen sie uns an.Offensichtlich handelt es sich um Alexandreia. Immerhin auch schon mehr als 2.000 Jahre alt und noch beeindruckender als Troja. Der große Boge... [Mehr]

17. Juli Auf Homers Spuren: Wir fahren nach Troia

Die Nacht in Bandirma haben wir in einem erst drei Jahre alten Luxushotel verbracht. Dennoch waren die Preise nicht höher als die ganzen Tage zuvor. Und das Frühstück war einfach Spitze. So gestärkt machen wir uns auf den Weg zu den Dardanellen nach Canakkale am Ende des Marmara Meeres. Hinter Bandirma geht es durch eine schöne und gepflegte Hügellandschaft, wo besonders die Regelmäßigkeit der Olivenbaumpflanzungen auffällt. [Mehr]

15. Juli Nach Istanbul

Wir merken, dass wir in den Grenzbereich zur Türkei kommen. Nicht wirklich und doch ist zu spüren, dass dieses Gebiet früher an der Grenze zwischen Warschauer Pakt und Nato jahrzehntelang ein Schattendasein geführt hat. Genauer sollte ich sagen "ich spüre das", ... [Mehr]

14. Juli Durch Bulgarien bis kurz vor die türkische Grenze

Weiter geht es Richtung Burgas. Vorher wollen wir aber noch eine Pause in Pomorie einlegen, da Bernhard hier demnächst auch noch einen Familienurlaub macht und die Gelegenheit nutzt, die Gegend schon einmal zu inspizieren.

Der Weg dorthin ist länger als man denkt. Was in der Karte auf wenigen Zentimetern dargestellt und in der Praxis 135 Kilometer lang ist, entpuppt sich beim derzeitigen Urlaubsverkehr als eine Vormittagsetappe. Und so kommen wir gerade rechtzeitig zum Mittagessen hier an. Passt ja ganz genau. [Mehr]

13. Juli Viel Tourismus in Bulgarien

Aus Rumänien kommend, wirkt Bulgarien richtig aufgeräumt. Häuser und Straßen sind gepflegter und Pferdefuhrwerke gibt es so gut wie keine mehr. Was aber auch sofort auffällt, ist die starke Polizeipräsenz. Auch hier sind die Leute freundlich, aber nicht so offen wie in Rumänien. Auch die Gesetzgebung scheint weniger freizügig zu sein. In Rumänien gibt es überall freie WLANs, in Bulgarien überall nur mit Zugangscode. Dennoch: Bulgarien ist, zumindest an der Küste, sicherlich das besser entwickelte Urlaubsland, Rumänien ist spannender und exotischer. [Mehr]

12. Juli An der Donau entlang ans Schwarze Meer

Am Morgen wollen wir schnell aus Giurgiu wieder wegkommen. Die Stadt ist nicht unbedingt hübsch. Man merkt auch die Nähe zu Bucarest. Große, neue Limousinen die nervend schnell fahren und an jeder denkbaren Stelle überholen. Als wir dann auf die 41 Richtung Oltenita abbiegen, wird es wieder ruhig und beschaulich.

Als erstes pikt es mir jedoch unangenehm am Hals. Zusammenstoß mit einer Biene, der Stachel steckt in der Haut, aber die Giftblase ist noch voll. Vorsichtig zieht Jan mir mit zwei Messern den Stachel heraus ohne die Giftblase zu berühren. Glück gehabt. Bienenstiche in dieser Form habe ich heute gleich dreimal. [Mehr]

11. Juli Regen, Pannen und eine herrliche Strecke

Als wir morgens in Curtea de Arges aufwachen, gießt es in Strömen. Das Wetterradar zeigt, dass sich der Regen nördlich von uns festgesetzt hat und dort wohl auch eine Weile bleiben wird. Unseren Plan über die Transfagarasan nach Brasov und von dort ins Donaudelta zu fahren, geben wir auf und planen eine neue Route, die uns direkt nach Süden bis an die Donau bringt. Schade, viele Ziele die ich eingeplant hatte, werden wir so nicht zu sehen bekommen. Wenigstens einen Trost gibt es. Wenn wir in 20 Km aus den Bergen heraus kommen, soll das Wetter besser sein. [Mehr]

10. Juli Über die Transalpina

Heute haben wir geplant, die Transalpina hoch zu fahren und dann zu Transfagarasan hinüber zu fahren. Dann wollen wir auch noch diese überqueren und irgendwo bei Fagaras übernachten. Wie wir später sehen werden, haben wir da das Wetter und die Straßen überschätzt. So schnell ist man hier in Rumänien nicht. Aber dazu später.

Zunächst einmal fahren wir bei strahlendem Sonnenschein in Sebes los. Die ersten Kilometer der 67C sind hervorragend ausgebaut und wieder einmal neige ich dazu etwas zu sehr die Kurven zu genießen. Irgendwann ist nämlich Schluss damit. Quer über die Straße führt ein 50 cm breiter Graben, der mehr schlecht als recht mit Schotter aufgefüllt ist. [Mehr]

9. Juli Der erste Tag in Rumänien

Man sieht sie bei uns ja eher selten: Störche. Daher waren wir ganz erstaunt, schon wenige Kilometer hinter der Großstadt Oradea die ersten zu sehen. Mittlerweile sind wir wieder zu Hause und können feststellen, dass Rumänien auf dieser Tour das Land mit den weitaus meisten Störchen war. Wir haben hunderte gesehen. Und es gibt noch etliches andere, das uns erstaunt. Da ist zum einen der in vielen Blogs beschriebene, angeblich so chaotische Verkehr den wir aber nirgends bemerken. Weder in der Stadt noch auf dem flachen Land. Eigentlich geht es eher gesittet zu. [Mehr]

8. Juli Von Grein nach Oradea

Wir müssen mindestens einen Tag aufholen. Bernhard ist gestern schon bis Budapest vorbeifahren und wird heute Abend in Oradea sein. Dennoch entscheiden wir uns gegen die Autobahn. Motorrad fahren muss Spaß machen und so fahren wir durch die Berge südlich um Wien herum. Die Strecke bis Baden an der Autobahn zur Wiener Neustadt führt über tolle Bergstrecken und an der Schwechat entlang. Herrlich. Danach geht es ins Flachland und bis kurz vor Budapest ist es dann monoton. Die Fahrt um durch das Hügelland um Budapest herum könnte schön sein, wenn es nur nicht so scheußlich regnen würde. Die Straßen sind sauglatt und mehr als einmal bricht das Hinterrad aus. [Mehr]

7. Juli Schraubertag

Morgens früh bei BMW in Linz angerufen. Die können uns bis Mittag eine Kupplung beschaffen. Also nichts wie hin. Das hat auch perfekt geklappt und um 14:00 geht's an die Arbeit. Ist aber doch mehr Arbeit als gedacht. Vor allem die Zentrierung der Scheibe müssen wir mehrfach korrigieren, da sons... [Mehr]

6. Juli. Wir sitzen vor Wien fest

Heute Morgen, kurz nach der Abfahrt: Gerade eine schöne Kurvenkombination, als ich Jan nicht mehr im Rückspiegel sehe. Als er partout nicht nachkommt, fahre ich zurück. Er steht am Straßenrand, kein Gang geht mehr. Oder besser, es wird keine Kraft mehr auf das Getriebe übertragen. Kann eigentlich nur die Verzahnung auf der Getriebeeingangswelle oder auf der Kupplungsscheibe sein. [Mehr]

5. Juli - Von Bonn nach Linz

Eigentlich ging es gestern nicht ganz bis Linz, sondern nur bis Kasten, kurz hinter der österreichichen Grenze. Eine recht weite Tour, vor allem weil wir zuerst den Rhein entlang, zwar gemütlich, aber ohne Pausen auf der B42 bis Rüdesheim gefahren sind und dann erst die Autobahn genommen haben. Entsprechend ging es gestern Abend ohne einen Blogeintrag ziemlich früh ins Bett. [Mehr]

Am Samstag geht es los

Die Planung steht. Die nächsten drei Wochen heißt es Motorrad fahren, Länder und Leute schauen und wohl ganz, ganz viel erleben. Begleiten wird mich mein Sohn Jan und ein Freund. In Istanbul stößt dann auch noch meine Frau mit dem Flugzeug dazu.
Die Motorräder sind bereit. Ich werde mit der Enduro (BMW G650 Sertao) fahren, mein Sohn mit seiner 36 Jahre alten BMW R80/7. Die hat jetzt fast 500.000 Kilometer runter, hat mit mir halb Europa gesehen und läuft noch wie am ersten Tag. Das dritte Motorrad ist eine BMW F650 (Einzylinder). [Mehr]

Detailplanung und Reisevorbereitung

Planung und VorbereitungDer Gedanke zu der Fahrt kam mir, als ich zum Geburtstag im letzten Jahr eine Landkarte von Rumänien geschenkt bekam. Ehrlich gesagt, wusste ich zu diesem Zeitpunkt nichts über dieses Land. Weder über seine Topographie noch über seine Menschen. Aber schon die ersten Recher... [Mehr]

Die Planung hat begonnen

Zum Geburtstag im letzten Herbst bekam ich eine Landkarte von Rumänien geschenkt. Grund genug, einmal über eine Motorradtour dorthin nachzudenken. Kaum hatte ich diesen Gedanken in der Familie und bei Freunden geäußert, gab es auch schon viele Ratschläge, was man sich alles anschauen sollte und welche Route sich anbieten würde. [Mehr]