Dienstag, 7. Juli

Es regnet nicht mehr. Von Sommer zu sprechen wäre allerdings auch ziemlich übertrieben. Wir packen die Motorräder und machen uns bei weitgehend trockener Straße wieder auf den Weg. Als erstes kommen wir direkt an der Straße an einer alten Wassermühle vorbei.



Auf herrlichen Motorradstrecken geht es weiter, bis wir schon wieder zu einer Mühle kommen. Diese gehört zu einem Freilichtmuseum. Wunderschön gelegen und frei zugänglich. Auf jeden Fall eine eingehende Besichtigung wert.








Es ist schon einmalig, diese Vegetation auf den Dächern zu sehen.

Das ganze liegt eingebettet in einen romatischen Wald, in dem alles voll mit Moos oder Flechten ist. Einfach wunderschön-



Hatten wir bis hierhin immerhin noch im weitesten Sinne ein Sommergefühl, so ändert sich das kurz danach gänzlich. Es wird immer kälter und die Route führt uns in ein Skigebiet, in dem immer noch Schnee liegt. Norweger erzählen uns, dass es das kälteste Frühjahr seit 60 Jahren gewesen wäre. Manche sprechen gar von 90 Jahren.


Dieses bisschen Schnee ist aber noch nicht alles. Auf den Fjells liegt die weiße Pracht noch meterhoch. Und weil es nun ja doch zumindest gelegentlich etwas sommerliche Temperaturen gibt, sind die Schmelzwässer gewaltig.


Aber typisch für Norwegen: Nur wenige Kilometer weiter ändert sich die Landschaft wieder einmal. Sie wird lieblich. Obstbäume wie im Südtirol und im Hintergrund die vergletscherten Berge. Krasser kann der Gegensatz nicht sein.








Wir sind inzwischen kurz vor Bergen. Es wird um diese Jahreszeit kaum noch dunkel. Die Stimmung auf unserem Campingplatz direkt am Fjord ist einmalig.

Kommentar schreiben

Loading