Montag, 6. Juli

Nach dem gestrigen Tag mit wunderbarem Wetter, regnet es heute morgen. Die Wanderung auf den Kjerjagbolten fällt im wahrsten Sinn des Wortes "ins Wasser". Der landschaftliche Eindruck des Lysefjords  ist umso überwältigender. Nebel, Wasserfälle und schroffe Felswände wirken bedrohlich und gleichzeitig faszinierend. Unser Plan, die Fähre von Lysebotn nach Forsand zu nehmen, erweist sich als genial. Es ist trocken und wir können den wolkenverhangenen Fjord bewundern.




Auf halber Strecke nach Forsand legt die Fähre an und entlässt die ersten Fahrzeuge. Wir hatten das vorher gar nicht auf der Karte gesehen. Im Nachhinein sehen wir, dass die Fv661 von hier Richtung Norden führt. Wenn man Google Streetview glauben kann, durch eine wunderbare Landschaft. Schade. Aber gibt es beim nächsten Mal etwas neues zu erkunden.

Bevor wir in Forsand anlegen, kommt uns noch ein Segler entgegen. Vielleicht etwas kitschig, aber irgendwie doch auch toll. Auf alle Fälle passt er toll zu Landschaft, Wetter und Stimmung.


Es regnet immer noch. Kein Gedanke daran auf den Preikestolen zu Wandern. So entscheiden wir uns, die 13 weiter Richtung Norden zu fahren. Hinter Forsand verfahren wir uns erst einmal. Immerhin ist der Weg zurück zur 13 ausgeschildert. So fahren wir über kleinste Schotterwege weiter. Am Wegesrand schauen uns die Schafe zu. Ihnen machen Regen und Nebel offensichtlich nicht das geringste aus. Auch ein Erlebnis!



Das Wetter ändert sich den ganzen Tag nicht. Am Abend ist alles feucht und klamm. Wir entscheiden uns diesmal nicht das Zelt aufzustellen sondern eine Hütte zu mieten. Schön gemütlich da drin :). Und am nächsten Morgen alles wieder trocken.


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