Sommertour 2014

4 Wochen und 8.000 Km durch Südosteuropa

Wir sind wieder da. Rückblick

Wir sind weit gefahren und haben vieles gesehen. Deutschland - Österreich - Ungarn - Rumänien - Bulgarien - Türkei - Griechenland - Albanien - Makedonien - Montenegro - Bosnien&Herzegowina - Kroatien - Slowenien - Italien. 14 Länder die stellvertretend für die Vielfalt Europas sind. [Mehr]

12. Juli An der Donau entlang ans Schwarze Meer

Am Morgen wollen wir schnell aus Giurgiu wieder wegkommen. Die Stadt ist nicht unbedingt hübsch. Man merkt auch die Nähe zu Bucarest. Große, neue Limousinen die nervend schnell fahren und an jeder denkbaren Stelle überholen. Als wir dann auf die 41 Richtung Oltenita abbiegen, wird es wieder ruhig und beschaulich.

Als erstes pikt es mir jedoch unangenehm am Hals. Zusammenstoß mit einer Biene, der Stachel steckt in der Haut, aber die Giftblase ist noch voll. Vorsichtig zieht Jan mir mit zwei Messern den Stachel heraus ohne die Giftblase zu berühren. Glück gehabt. Bienenstiche in dieser Form habe ich heute gleich dreimal. [Mehr]

11. Juli Regen, Pannen und eine herrliche Strecke

Als wir morgens in Curtea de Arges aufwachen, gießt es in Strömen. Das Wetterradar zeigt, dass sich der Regen nördlich von uns festgesetzt hat und dort wohl auch eine Weile bleiben wird. Unseren Plan über die Transfagarasan nach Brasov und von dort ins Donaudelta zu fahren, geben wir auf und planen eine neue Route, die uns direkt nach Süden bis an die Donau bringt. Schade, viele Ziele die ich eingeplant hatte, werden wir so nicht zu sehen bekommen. Wenigstens einen Trost gibt es. Wenn wir in 20 Km aus den Bergen heraus kommen, soll das Wetter besser sein. [Mehr]

10. Juli Über die Transalpina

Heute haben wir geplant, die Transalpina hoch zu fahren und dann zu Transfagarasan hinüber zu fahren. Dann wollen wir auch noch diese überqueren und irgendwo bei Fagaras übernachten. Wie wir später sehen werden, haben wir da das Wetter und die Straßen überschätzt. So schnell ist man hier in Rumänien nicht. Aber dazu später.

Zunächst einmal fahren wir bei strahlendem Sonnenschein in Sebes los. Die ersten Kilometer der 67C sind hervorragend ausgebaut und wieder einmal neige ich dazu etwas zu sehr die Kurven zu genießen. Irgendwann ist nämlich Schluss damit. Quer über die Straße führt ein 50 cm breiter Graben, der mehr schlecht als recht mit Schotter aufgefüllt ist. [Mehr]

9. Juli Der erste Tag in Rumänien

Man sieht sie bei uns ja eher selten: Störche. Daher waren wir ganz erstaunt, schon wenige Kilometer hinter der Großstadt Oradea die ersten zu sehen. Mittlerweile sind wir wieder zu Hause und können feststellen, dass Rumänien auf dieser Tour das Land mit den weitaus meisten Störchen war. Wir haben hunderte gesehen. Und es gibt noch etliches andere, das uns erstaunt. Da ist zum einen der in vielen Blogs beschriebene, angeblich so chaotische Verkehr den wir aber nirgends bemerken. Weder in der Stadt noch auf dem flachen Land. Eigentlich geht es eher gesittet zu. [Mehr]

Am Samstag geht es los

Die Planung steht. Die nächsten drei Wochen heißt es Motorrad fahren, Länder und Leute schauen und wohl ganz, ganz viel erleben. Begleiten wird mich mein Sohn Jan und ein Freund. In Istanbul stößt dann auch noch meine Frau mit dem Flugzeug dazu.
Die Motorräder sind bereit. Ich werde mit der Enduro (BMW G650 Sertao) fahren, mein Sohn mit seiner 36 Jahre alten BMW R80/7. Die hat jetzt fast 500.000 Kilometer runter, hat mit mir halb Europa gesehen und läuft noch wie am ersten Tag. Das dritte Motorrad ist eine BMW F650 (Einzylinder). [Mehr]