Sommertour 2014

4 Wochen und 8.000 Km durch Südosteuropa

14. Juli Durch Bulgarien bis kurz vor die türkische Grenze

Weiter geht es Richtung Burgas. Vorher wollen wir aber noch eine Pause in Pomorie einlegen, da Bernhard hier demnächst auch noch einen Familienurlaub macht und die Gelegenheit nutzt, die Gegend schon einmal zu inspizieren.

Der Weg dorthin ist länger als man denkt. Was in der Karte auf wenigen Zentimetern dargestellt und in der Praxis 135 Kilometer lang ist, entpuppt sich beim derzeitigen Urlaubsverkehr als eine Vormittagsetappe. Und so kommen wir gerade rechtzeitig zum Mittagessen hier an. Passt ja ganz genau.

Der Ort zeigt deutlich, wohin sich die bulgarische Küste entwickelt oder schon entwickelt hat: Tourismus ist mit Sicherheit die wichtigste Einnahmequelle geworden. Pomorie hinkt in nichts den altbekannten Orten in Spanien oder Italien hinterher. Es ist damit natürlich nicht unbedingt ein Ziel für Motorradfahrer und so geht es nach der Pause weiter in wildere Gefilde.




Wir haben einen Küstenabschnitt erreicht, der noch unbebaut ist und wo wir auch unproblematisch an Meer kommen. Allerdings sind Feriensiedlungen hier nie fern. Die im Hintergrund stehende ist ganz hübsch mit einer interessanten Architektur.




Für uns geht's erstmal ab ins Wasser, das hier angenehm warm ist. Danach dösen wir etwas am Strand und beobachten einen Fischer, der das gleiche mit seiner potentiellen Beute macht.

Nach den beiden Pausen ist der Nachmittag fast schon vorbei. Weit können wir heute nicht mehr fahren. Südlich von Burgas in Kiten ist ein Campingplatz eingezeichnet. Aber wieder einmal ist kein Schild oder sonstiger Hinweis zu sehen. An der Stelle wo er eigentlich sein soll, ist aber ein nettes Hotel und so checken wir da ein. Danach geht es in den Ort. Was sehen wir nur 20 Meter hinter dem Hotel? Ein Schild "Camping". Gr...

Kiten ist ganz nett, wenngleich der Tourismus auch hier wieder recht kitchig wirkt. Ausgerichtet auf Familien mit Kindern die beschäftigt sein wollen. Alles ist bunt, alles ist laut. Und ich betone hier "Alles".




Ganz kann man diesem Trubel nicht entkommen. Immerhin gelingt es uns ein ganz nettes Restaurant in einer Nebenstraße zu finden, wo es nicht ganz so laut und nicht ganz so bunt ist. Wie man unschwer erkennen kann, ist der Trubel aber nicht gar so fern.

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